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Dr. Michele GAZZOLA
Humboldt-Universität zu Berlin
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Michele Gazzola ist wissenschafrlicher Mitarbeiter an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Forschungsgruppe "Ökonomie und Sprache"), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ethnische Studien in Laibach, Slowenien, und Dozent an der Università della Svizzera italiana in Lugano. Er arbeitet hauptsächlich an einem Forschungsprojekt über die Sprachpolitik, Mobilität und Inklusion in der EU (Projekt "MIME").

Er hat in Mehrsprachiges Kommunikationsmanagement an der Universität Genf, Schweiz, promoviert, nachdem er einen Master in Ökonomie der University of York (Vereinigtes Königreich), und einen Diplom in Ökonomie der öffentlichen Verwaltung und der internationalen Organisationen der Università Bocconi (Mailand, Italien) erhielt.
 
Zu seinen Forschungsinteressen zählen Sprachenökonomie, die Bewertung von Sprachenpolitik, Finanzwissenschaften, Politikbewertung, Umgang mit Mehrsprachigkeit sowie Sprachplanung. Er ist Autor mehrerer Artikel über die Theorie der Bewertung von Sprachenpolitik, die Bewertung von Politik für Minderheiten, geistiges Eigentum, vergleichende Analyse von Sprachenregelungen in internationalen Institutionen und den Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Wissenschaftskommunikation. Eine vollständige Liste seiner Veröffentlichungen kann in seinem Lebenslauf eingesehen werden. Einige Beiträge stehen auch hier zum Herunterladen bereit.

Er hat von 2011 bis 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Finanzwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) an einem Forschungsprojekt über die Sprachpolitik und die Sprachgerechtigkeit in der EU (
projekt "LAPO") gearbeitet. Das Projekt wurden von dem schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Europäischen Kommission (Marie Curie IEF - Intra-European Fellowship) gefördert. Zwischen 2003 und 2005 und von 2006 bis 2011 war er Assistent an der Fakultät für Übersetzung und Dolmetschen der Universität Genf, wo er am europäischen Verbundforschungsprojekt DYLAN “Language Dynamics and Management of Diversity” (6th Framework Programme).

Er hat Beratungsmandate vom Europäischen Parlament, von der schweizerischen Eidgenossenschaft, von IPRASE-Provinz von Trient (Italien), von der Universität Florenz, und vom European Centre for Minority Issues (Flensburg) erhalten.
 
Er ist Mitarbeiter im Observatoire «économie langues formation» (Ökonomie, Sprachen und Bildung) der Universität Genf und Mitarbeiter der Akademie der italienischen Sprache. Außerdem ist er Mitglied des Center for Applied Statistics and Economics (C.A.S.E.), des Center for Research and Documentation on World Language Problems (CED), der Forschungsgruppe für Sprachenpolitik (GSPL), der internationalen Gesellschaft für angewandte Linguistik (AILA), der Italian Association of Law and Economics (SIDE), der Akademio Internacia de la Sciencoj (AIS) und der Gesellschaft für Interlinguistik (GIL).
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